d' vom Fall und -er Sünde. 73
^ Dom Fall und der Sünde.
ng;» I- Unschuld und Fall des ersten Menschen. Whtz 62) M. Wachet auf, ruft uns die rc.
^xeine schöpfung, erd und Himmel, War, Gott! Ä ^ vollendet; erd und Himmel, Und alles, was du S A schufst, war gut. Auch der mensch, dein bild ans fiillt' E erden, Bestimmt, durch dich beglückt zu werden, elt, sH War deiner würdig, Herr! war gut. Er war untadelhaft, Und hatte licht und kraft Dir zu die- ndii nen; Dein Adam war Und Eva war In jeder ir! i Neigung unbefleckt.
ttt m 2. Weder wahn noch sünden trübten Die rei- j D. nen seelen, Gott, sie liebten Dich über alles, dich allein! Frey vom tode,fcey von sorgen, Und heiter, ntm wie der schöpfung morgen, Wie der, von jedem ntfiid nebel rein! Derfreude quell ergoß Der ströme viel, M, und floß, Wo sie giengen; Und die natur Froh- M lockte nur, Wehklagte nicht, wie sie nun klagt!
Z. Fallen konnten sie, und sterben; Doch auch im nicht fallen, auch nicht sterben, Wenn nur ihr Herz w m! dich nicht verließ; Konnten, frey vom tod, auferden 0 Zum Himmel vorbereitet werden, Den ihnen dein M gesez verhieß. Sie hatten kraft genug Zum immer höhern flug Jn der tugend, Stets herrlicher Zu t HL werden, Herr! Der engel selbst vermag nicht mehr! fit,! 4. Ach, so liebevoll beglücktest Du deine men-
m schen, Gott! so schmücktest, So nah erhobst du t \\f sie zu dir! Wir auch sollten alle werden, Was Adam war, dein bild auf erden, Unsündlich und 0 unsterblich hier! Allein wir wurdens nicht! Wir 0 brachen bund und Pflicht! Ach, wir alle! Nun smb auch wir, O Gott! vor dir Strafwürdig und des todes raub.
\\ F 2 5. Trauern

