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anlaßt, nicht ganz verderbend für unsere Wohlfahrt seyn werden? Rur das Vertrauen zu einer unendlichen Allmacht und Güte kann unser Herz beruhigen. Von ihm, dem unzählige Mittel zu Gebote stehen, un6 der trostlosesten Lage zu entreißen, und dem das Elend seiner Geschöpfe nahe geht, kommt unser Heil. Daö wußten und glaubten von jeher alle gottesfürchtigen Ge- müther. Der Herr, spricht David in einer sehr kummer­vollen Lage, ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Ps. 27, 1. Und IesajaS: Siehe, Gott ist mein Heil, ich will getrost seyn. Ies. 12 , 2. Wer die Geschichte der Menschheit von Anbeginn der Zeiten durchgeht, wie sie uns die heilige und Welt- Geschichte, und die Erfahrung aufstellt, wird nicht wenig in diesem Vertrauen befestiget. Ich will euch jetzt nicht auf jene Hinweisen, die so viele rührende Proben einer fast ans Außerordentliche grä'nzenden Hülfe enthält. Laßt uns nur bey dem stille stehen, was wir während eines länger» oder kürzern Lebens selbst im Großen und Kleinen mit angesehen und selbst empfunden haben. Es war eine große Bewegung, als vor drey und dreißig Jahren ein Sturm von außen daö Gebäude zertrümmerte, worin unsre Vorältern so lange glücklich gelebt hatten. Die Hülfe vom Herrn blieb nicht aus. Sie kam schneller, als wir es hatten denken können. Es war eine große Bewegung rund um uns her, als die halbe Welt unter dem eisernen Scepter der ungesättigten Herrschsucht schmachtete. Die Hülfe vom Herrn ließ uns nicht in daö Loos von Millionen verwickelt werden. Es war eine große Bewegung, alö Völkerschaaren in allen Rich­tungen unser Vaterland durchzogen. Die Hülfe vom Herrn brachte baldige Erholung von einem vorübergehenden