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mit der er stets für ihren Vater erfüllt gewesen» kaum ein Mißfallen gegen ihn aufkommcn lasten, selbst wenn Jener ihn seine Heftigkeit und seine oft wunderliche Laune hätte fühlen lassen. Schon der Ruf und die Ehre, dem ersten Goldarbeiter der Welt als Gehülfe zu genügen, bei dem bekannten Sonderling auSzuhar, ren, ja von ihm zum Eidam würdig befunden zu wer- den, habe Olivier auf die höchste Stufe des Glücks erhoben, wobei sie ihre Liebe nicht e^mal in Anschlag bnnge; mithin sei seine Unschuld autzikr allem Zweifel. Fräulein von Ecuderi, dies alles erwägend, faßte daher den Entschluß, den unschuldigen Jüngling zu retten, eS koste was es wolle.
Es wäre dem Fräulein wohl gelungen, OlivierS Befreiung durch die Huld des Königs zu erlangen, indeß dazu besaß sie zu viel Charakter und Rechtsge- fühl, um der Hand der Gerechtigkeit vorzugreifen. Sie wandte sich daher an den Präsidenten la Regnie und machte ihn auf alle die Umstande aufmerksam, die für den Angeklagten sprachen. Der Präsident versprach, nach seiner strengsten Pflicht und Ucberzeugung zu verfahren, da er sich an daS Urthcil der Welt nicht kehren könne. Zittern, sprach er, sollen die Bösewichter vor der Dliamlrrv arlleutv, die keine Strafe kennt, als Blut und Feuer. Doch von euch, mein würdigc- Fräulein, möchte ich nicht für ein Ungeheuer an Harte und Grausamkeit gehalten werden, darum vergönnt mir, daß ich euch mit wenigen Worten die Blutschuld des jungen Bösewichts, der der gerechten Rache verr fallen ist, klar vor Augen lege. Euer scharfsinniger Geist wird dann eure sonst lobenswerihk Gutmüthig- keit hier als eine Schwäche tadeln. So vernehmt denn daö Ergebniß der Untersuchungen hier aus den Akten:
Renee wird am Morgen durch einen Dolchstoß ermordet gefunden. Niemand ist bei ihm, als sein Gthükfe Olivier Brüston und die Tochter. In OlivierS Kammer findet man einen Dolch, der genau in die
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