gehenden Gurt hängt. Bei'm Steigen wird nun ein Haken um den andern losgehängt, über den folgenden Knoten gezogen unv so abwechselnd fortgeschritten. Ist der Arbeiter hoch genug, so richtet er sich von einem mitgenommenen Brete mit Riemen einen Sitz zu. Die ganze Vorrichtung ist eben so sinnreich als bequem und erspart oft die Kosten eineS Gerüstes.
Stürze. S. Gießlöffel (und vergl. Trog.)
Tonnen. Die Bleiläuterer bedienen sich dergleichen, um Bleiasche rc. zu waschen, wenn sie keinem Flusse nahe sind. Man bedarf solcher Tonnen viere: drei Stück zum Waschen und eine, um die Asche oder Schlacken nachher darin schwitzen zu lassen.
Traufe, Dachtraufe. Eine bleierne Rinne, die sich zwischen zwei Satteldächern befindet.
Trichter, Gießloch. Dieser Trichter befindet sich an allen Röhrenformen. Man gießt das geschmolzene Blei durch denselben in die Form. Der Trichter muß ganz vollgegossen werden, auch wenn die Form schon ziemlich voll ist, damit die Schwere des BleieS Nachdrücke und die Form recht dicht voll presse.
Der Trog. Gefäß von Kupfer oder Messing rc. am obern Ende der Form, worein man daS Blei vermittelst einer Rinne auS dem Schmelzkessel laufen laßt. Ist das Gefäß angefüllt, so wird eS vermittelst zweier Schlagbalken in die Höhe gehoben und dann auf die Form gegossen, in welcher man die für daö Streckwerk bestimmten Tafeln gießt. (Vergl. Gießlöffel.)
Das Tröglein. Ein kleiner Trog mit Griffen, worin die Bleiarbeiter Gyps führen, welchen sie bei'm Setzen der Röhren gebrauchen.
Tropflappen, Abläufe. Streifen von Blei- platten, die man zur Bedeckung der Ränder und Vorder- theile der Dachrinnen und der Dachfenster braucht.
Das Tuch, die Leinwand. Man goß ehemals öfter auf Tücher, um dünne Tafeln zu machen; seitdem aber daS Streckwerk allgemein geworden ist, geschieht eS seltener. Daö Pressen der Tafeln ist weit

