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gebracht hast; denn du hast recht gethan; wir aber sind gottlos gewesen.
70. Alle Weiber sollen ihre Männer in Ehren halten, beyde unter Großen und Kleinen. Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe kommen, und nackt werde ich wieder dahin fahren. Der Herr hat's gegeben; der Herr hat's genommen; der Nähme des Herrn fey gelobt.
Seelig ist der Mensch, den Gott strafet; darum wegere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht. Denn er verletzet und verbindet; er zerschmeißet und seine Hand heilet; Aus sechs Trübsalen wird er dich erretten; und in der siebenten wird dich kein Uebel rühren.
Du wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingeführet werden zu seiner Zeit. Wir sind von gestern her und wissen nichts. Unser Leben ist ein Schatten ans Erden. Meinest du, daß du so viel wissest, als Gott weiß, und wollest alles so vollkömm- lich treffen, als der Allmächtige?
76. Bey Gott ist Weisheit und Gewalt, Rath und Verstand.
77. Der Mensch vom Weibe gebohren lebet kurze Zeit und ist voll Unruhe; Gehet auf wie eine Blume und fallet ab; fleucht wie ein Schatten und bleibet nicht.
Der Mensch hat seine bestimmte Zeit. Die Zahl seiner Monden stehet bey dir. Du hast ein Ziel gesetzet, das wird er nicht übergehen.
Siehe unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel, und die Himmel sind nicht rem vor ihm.
Wie mag ein Mensch gerecht vor Gott sevn, und wie mag rein sepn eines Weibes Kind?
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