ἘΠῚ. Das Leben jenſeits.

1.

Wenn jene Welt, die über dieſer liegt,

Uns überlebend Liebe ſoll verklären, Wenn dort ſich Herz an Herz erwiedernd ſchmiegt,

Derſelbe Blick uns trifft, nur ohne Zähren:

Willkommen dann ihr unbetret'nen Sphären! Du, Todesſtunde, heller Punkt der Zeit!

Wenn alle Leiden, die uns hier verzehren, In deinem Lichte ſchwinden Ewigkeit! Es muß ſo ſeyn. Es iſt nicht unſer Ich,

Für das wir ſo am Rand des Grabes beben; Die Seele hängt zur Weſenkette ſich

Als Glied noch an, wenn wir hinüber ſtreben.

O, laßt zur Zukunft uns den Blick erheben! Es halte ſich das Herz am Herzen feſt!

Dort führen wir vereint ein ewig' Leben, Wo Geiſt von Geiſt der Tod nicht ſcheiden läßt.