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Kleine Freuden laben, wie Hausbrod, immer ohne Ekel; große, wie Zuckerbrod, zeitig mit Ekel. Man muß dem bürger­lichen Leben und seinen Mikrologien einen künstlichen Geschmack abgewinncn, indem man es liebt, ohne es zu achten, indem man dasselbe, so tief es auch unter dem mensch­lichen stehe, doch als eine andere Verästurrg des menschlichen so poetisch genießet, als man' bei dessen Darstellungen in Romanen thut. Der erhabenste Mensch liebt und sucht mit dem am tiefsten gestellten Menschen einerlei Dinge; aber nur aus höhern Gründen, nur auf höhern Wegen. Jede $fiinute Mensch, scy dir ein volles Leben! Ver­achte die Angst und den Wunsch, die Zukunft und die Vergangenheit! Wenn der Se­kunde n w c i s e r dir kein Wegweiser in ein Eden deiner Seele wird; so wird es der Mo­nats weiser noch minder, denn du lebst nicht von Monat zu Monat, sondern von Secunde zu Secunde. Genieße dein Seyn mehr als deine A r t zu seyn, und der liebste Gegenstand