ches unbeschadet, eine Menge des Überflüssigen und Mü­ßigen für die eigentlichen Besucher Ischls. Eben so ist das Buch »Ischl und seine S o o l e n b ä d e r« wohl sehr schatzbar in Beziehung auf die Salinenbader, aber in topographischer Hinsicht, und als'eigentlicher Ouiäe durch die herrliche Umgebung Ischls fast unbrauchbar. Das gegenwärtige Büchlein soll nach seinem geringen Umfange, und seinem Format geeignet erscheinen, jeden Spaziergänger zu begleiten; es soll ihn in kurzen, aber zu- verläßigen Andeutungen Hinweisen, wo es Merkwürdiges zu sehen gibt, und ihn so auf alles Interessante in Na­tur und Kunst aufmerksam machen. Es fehlt zwar, wie ich sogleich in einem kritisch beleuchteten Überblicke der Literatur des Salzkammergutes zeigen werde, nicht an zahlreichen, zum Theil auch ausgezeichneten Notizen über das Salzkammergut; allein theils sind sie zerstreut in Bü­chern großer» Umfanges, in Zeitschriften u. d. gl., theils gänzlich unbrauchbar für den Zweck eines Führers der Reisenden. Den vielfachen Nutzen der Salinen Ischls abgerechnet, so ist durch die Einführung dieses Marktes in den Kreis der Badeorte auch noch ein Zweites erreicht worden, in welchem Ischl bisher wenigstens seines Glei­chen vergebens in der Monarchie sucht. Es ist näm­lich durch die Bequemlichkeiten der Unterkunft, welche natürlich durch den so zahlreichen Besuch hoher Adelsperr sonen und reicher Bürger entstanden, ;it einem Mittel­punkte für Alpenwanderungen geworden, welcher Annehm­lichkeiten bietet, wie kein anderer. Vergebens sucht der Reisende in dem weiten Umfange unserer herrlichen Al- penlande jene Bequemlichkeiten, welche das Reisen in