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allen Geschlechtern der Menschen preiswürdig, nicht weil er der Vater eines Sohnes war, der über Israel als König herrschte, sondern weil er eben diesen Sohn die so erfreulichen Gebothe des Herrn lehrte. Der Vater dieses Königs war selbst auS einem nicht bekannten, nicht berühmten/ und al­so gewiß auch nicht vornehmen, und wegen Reich- thum angesehenem Geschlecht. Deßwegen war es ihm auch nicht möglich, diesen Sohn mit einem angesehenen Erbtheil zu bereichern. Allein, Da­vid brauchte auch itzt, als König in Israel, keine Erbschaft von seinem armen Vater. Er hatte ja schon von ihm das erhalten, was den Menschen weit mehr beglückt, als alle Güter der Erde. Und dieses war der schöne Unterricht in den Gebothen des Herrn, und deßwegen auch Liebe und Ach­tung gegen dieselbe. Er hatte also von seinem armen Vater ein herrlicheres und porzüglicheres Erbtheil erhalten, als je die reichesten Eltern ih­ren Kindern hinterlassen. Deine Gebothe, konn­te er zu Gott sprechen, habe ich Zum ewigen Ech­theit erhalten.

Und so bleibt der arme Vater Davids glor- würdig, und wird immerwahrend gepriesen wer­den; wegen'dieser unvergänglichen Erbschaft, die er seinem Sohne hinterließ, wegen des schönen Unterrichts, wie dieser in allem Gott wohlgefäl­lig leben sollte.

Vernehmet das, ihr christlichen Eltern! mit Aufmerksamkeit, und überleget es reiflich in eu­rem Herzen. Ich weiß, ihr seyd auf nichts so sehr bedacht, als darauf, damit ihr euren Kin­dern auch nach eurem Hinscheiden, eine Erbschaft,

so