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sind, anvertrauet sehet.-? Denn je angesehener eu­re Kinder bey andern- Mitmenschen sind;: desto mehr Freude fühlet ihr darüber; desto mehr beuch­tet ihr euch zu Gutem ; desto vorzüglicher sehet ihr euch selbst in euren Kindern geehret. ^

Hier ist nun die Rede von nichts wenigerm, als daß eure Kinder in dem größten Ansehen bey Gott stehen. Gott giebt ihnen die seligsten An- Lether und Diener seiner Gottheit , die glückselig­sten Einwohner des Hunmels, und Mitgenojsen seiner ewigen Freude , zu Wegweisern auf der Rei­se zum himmlischen Varerlande. Wie sehr fühlet ihr euch da von Gott in'euren Kindern beglü­cket- begünstiget und geehret. Und solltet ihr euch da nicht nach allen Krallen bemühen , zu jenem so erfreulichen und ehrenvollen Schutze der herligen Engel alles beyzmragen, damit eure Kinder im­merdar eines so hohen Schuhes würdig, und in der Erreichung des glückseligsten Endzweckes glück­selig seyn mögen.

Ja, um so mehr solltet ihr, christliche El­tern ! hier ans eure Pflicht achten, eure Kinder durch den so heilsamen Unterricht zu ihrem zeitli­chen und ewigen Wohl anzuhalten: weil jede Nach- laßigkeit, die hier einschiich, sowohl ein Verge­hen wider die höchste Güte Gottes, als auch eine Verunehrung der heiligen Engel wäre.

Daß die Nachlaßigkeit in Ansehung-dieser Elternpflicht ein Vergehen wider die Güte Gottes sey , mmmst du wohl daher, ab, weil es Gott, durch den Schutz deiner Kinder, den ihnen himm­lische Geister leisten, es^gar so väterlich gut nur

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