werde. Da wird nicht nur ihr Gedachtniß mit den heilsamsten Gegenständen jener Lehre beschäf­tiget ; sondern auch ihr Verstand wird durch die bündigsten Gründe davon überzeuget, daß man nichts Glückseligeres thun kann, als wenn man nach eben den schönsten Lehren dieses heilsamsten Unterrichts handelt und wandelt. Zugleich wer­den da die Herzen eurer Kinder durch die Dar­stellung der sc mannigfaltigen Vortheile und gu­ten Folgen der Tugend zur Ausübung derselben geneigt gemacht. Da fühlen eure Kinder in ih­ren noch unschuldigen Herzen Liebe zu Allem, was Gott und ihre Seligkeit angeht, und Freude und Lust zur Ausübung destelben. Da sagen sie schon aus der Fülle ihres zarten' Herzens, ihrer Gott ergebenen unschuldigen Seele: Die Gerechtigkeit des Herrn ist richtig, und erfreuet die Herzen. ®te , die Gebothe des Herrn / sind wünfchens- rvürdiger , als Gold und viele Edelgesteine/ und süßer als Honig und Honigseim. Ps. ig, 9.

Da, da in der christlichen Schule schließen sich die jungen Herzen eurer Kinder der Tugend auf, und werden und bleiben gut. Da werden sie immer zu größerer Vollkommenheit aufgemun­tert, angeleitet, angehalten, und so erlangen sie schon in ihrer aufblühenden Jugend jene liebens­würdige Güte vor Gott, um welche der königliche Prophet auch noch im reifen Alter bath: Lehre mich Güte, Zucht und Weisheit.

Ja, mit der Güte und Vollkommenheit, wozu eure Kinder in der christlichen Schule schon den Grund legen, verbindet sich auch die Zucht und Weisheit. Ich setze da Zucht und Weisheit