Herrn zur Rechnung wie sie mit seinen Gütern ge- wirthschaftet harten, aufgefordekt wurden. Da trat, sagt das Evangelium, der 5 Talente empfangen hatte, herzu , legte fünf andere Talente dar. Siehst du da nicht , mit welchem Vergnügen der Treue sich hin zu seinem Herrn machet. Da trat, dev 5 Talente empfangen hatte herm. Und was thut er ? Voll der Freude legt er erst den Gewinn vor die Augen seines Herrn hin. Und legte andere fünf Talente dar. Das thut er, um seinen Herrn schon durch den Anblick, dieses Gewinn zur Freude zu stimmen. Dann redet er erst freudig seinen Herrn an. Herr, spricht er, du hast mir fünf Talente übergeben, sieh , ich habe fünf andere darüber gewonnen.
O wie sehr mußte dieses den Redlichen erfreuen, hier zu fühlen , daß er ganz des Wohlgefallens seines Herrn würdig gehandelt habe.
Eben so muß es auch uns schon itzt freuen, wenn wir uns bewußt sind, nach dem göttlichen Wohlgefallen gehandelt, unsere Talente wohl an» gewendet, und dadurch Gutes gestiftet zu haben.
Diese Freude aber wird für jede Zukunft immer noch beträchtlicher, wenn sie von der süßesten Hoffnung der künftigen Belohnung begleitet wird. Mit Freuden erwarten auch wir die Ankunft des Herrn, dessen Talente wir zu seiner Freude so treu und redlich verwaltet haben. Hierüber sagt der heilige Gregorius : ,,Wer sich seiner guten Handlung bewußt ist , und also die sichere Hoffnung für sich hat, der nimmt den ankommenden Richter mit Fr euden auf, und erfreuet sich, wenn die Todes

