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Weil du in wenigem getreu gewesen bist: so wiU ich dicb über viel setzen, genieß der Freude deines Herrn.

Ach , meine Lieben, wie viel Tröstliches entr halten diese Worte ? Sie deuten uns die unermeffii- che Größe des Lohnes an , mit welchem Gott auch einst unfern Fleiß, unsere Treue in Verwendung unserer Talente vergelten wird.

Ich will dich über viel setzen. Wahrhaftig sehet unöGott über viel, weil er unS für hie gute Verwendung irrdischer Güter , vergänglicher Dinge mit unaussprechlich großen und erhabenen Gütern be­lohnen wird. Welches find jene großen Güter? Sie bestehen in dem Genüsse der Freude GotteS selbst. Genieß die Freud? deines Herrn. Die Freude, die Glückseligkeit ist dann unser Antheil. O welche Freude i|i das nicht für uns, solche unbe­greifliche Freude, als renerst, die Gott selbst ge­nießt , itzt hoffen zu dürfen, einst gewiß zu genie­ßen, und zwar, weil die Freude Gottes ewig dauert, auch ewig zu genießen ? Nicht wahr, da ihr dieses höret und beherziget: so ist es euch auch nicht anders zu Muthe, als hörtet ihr auch schon itzt jene ange­nehme Stimme des Herrn, dem ihr mit ganzer Seele dienet, und da ergötzet ihr euch schon mit der getrosten Hoffnung darüber, daßer der Vergelter alles Guten, auch einst euch lieblich, väterlich zurufen wird: Wohlan du getreuer Anecht du guter und ger treuer Hausvater gute und getreue Hausmut­ter , west du in Wenigem getreu gewesen bist, weil du deine Söhne, weil du deine Töchter zu dei­ner Ehre, zu deiner Freude, zu ihrem Glücke chrift-