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Mit diesen Gesinnungen ertrug Chri­sti a na die Harte ihres Sklavenstandes/ und als sie endlich von einer heidnischen Herrschaft als Sklavinn erkauft worden, und in ihre Dienste getreten war, zeichnete sie sich durch ihre zuvorkommende Ehrfurcht gegen dieselbe, durch ihre Treue, ihren Fleiß, ihre Arbeitsam­keit, ihren Gehorsam, so wie durch die Lauter­keit ihres Wandels und ihren sanften, stillen Karaktcr so vortheilhafr aus; daß sie durch die­ses schone Betragen gar bald die Aufmerksam­keit ihrer heidnischen Herrschaft und der Bekann­ten derselben in einem hohen Grade auf sich zog.

Unbekannt war es ihrer Herrschaft, daß Christiana Christinn war; doch, da ihre Herrschaft bemerkte, daß ihre Sklavinn an ge­wissen Tagen, selbst längere Zeit hindurch gar keine, oder nur sehr wenige Speise zu sich nahm, auch ganze Näciue hindurch auf ihren Knieen liegend im Gebete durchwachte; so fragte end-