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Um dem schöneres Loos neiden die Götter selbst dich.

Herder.

Liebster, trennst du dich einmahl von mir, Welch ein Angedenken geb ich dir.

Das der Zeiten Zahn nicht tödtet?

Zwar an Schätzen bin ich arm;

Doch mein Herz schlägt sür die Freundschaft warm,

Die dieß Herz an dein's auf ewig kettet;

Und weil du die Freundschaft liebst.

Will ich dir zum Angedenken,

Wenn du mir die deine wieder gibst^

Meine mit vergnügter Seele schenken.

' Wer jederzeit den Pfad der Tugend wandelt, Stets so wie du nach seinen Pflichten handelt, Den kann der Himmel, fällt er ein, nur decken, Nicht schrecken.

Er steht ein Held, in grausen Ungewittern, Sieht stolze Eichen neben sich zersplittern, Wird, gleich dem Palmbaum, trotz der Stürme Beugen,

Nur steigen.