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Sand und halb Erde, worin zwey bis drey Lagen Schalenkerne mit dazwiſchen gebrachter Miſcherde gelegt, mit einem durchlöcherten Brete zugedeckt werden, um den Zugang der Mäuſe zu verhindern; dann ſtellet man ſie in einen Keller, in welchen es nicht einfriert.

Sollten ſie ſehr austrocknen, ſo ſind ſie et­was anzufeuchten, aber nie ſtark zu begießen. Im Frühjahre, wenn die Kerne in dem Ge ſchirre ſchon auskeimen, verfährt man am ſicher­ſten, wenn man das Geſchirr behuthſam zer­ſchlägt, die keimenden Kerne vorſichtig in die Furchen des Samenbeetes legt, und mit fei­ner Erde beſtreuet.

IV. Beerenobſt.

Zu dieſen zählet man Maulbeeren, Johan­nis beeren, Stachelbeeren, Himbeeren, u. ſ. w.

Wenn man die noch fleiſchigen Beeren in einem Waſſer ausdrückt, und hiermit den Saft verdünnet, ſo kann man ſie ſammt dem ver­dünnten Safte alſogleich in die Furchen des Samenbeetes legen, um in dem folgenden Jahre eine Menge Pflanzen zu erhalten.