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Einen Frommen wird stets Glükseligkcit begleiten S. 7 Bedenke, daß Du einer Ewigkeit entgegen wan­delst, Du kannst Nichtwissen, wenn der Tod Dir ruft -

Tugend und Gottesfurcht sind der Grund, auf dem alle übrige Pflichten ruhen r

Ein tugendhaftes Frauenzimmer wird alle ihre Pflich­ten weit besser erfüllen, als das leichtsinnige Mädchen

Wie bald kann diese unglüklich werden 8

Gewöhne Dich zur genauesten Ordnung Anordnung verbittert das Leben, bringt uns um die Achtung unsrer Freunde, und raubt viel Zeit - Wer Alles zur gehörigen Zeit verrichtet, wird im­mer noch Zeit übrig haben -

Viele sonst fleissige Leute bringen nichts ordentlich zu Stande, weil sie zuviel übernehmen, oder sich bei Kleinigkeiten aufhalten -

Theile Deine Zeit behutsam t

Schweife nicht mit Deinen Gedanken umher r

Wenn Du arbeitest, denk an die Bestimmung Dei­nes Lebens, denke dem nach, was Du gutes und nüzliches gehört, und suche es auszuüben * Herrscht in Deiner Seele Ordnung, so wirst Du auch in Deinen äussern Beschäftigungen ordent­lich sein - 9

Der meiste Verdruß im Leben entspringt aus Un­ordnung -

Durch anhaltenden Fleis kann man viel erhalten -

Beispiel am einem vortreflichen Frauenzimmer r

Wie sie zu einer solchen Fertigkeit im Guten ge­langt sei 10

Es ist schwerer, unordentlich, als ordentlich zu sein 11 Aus Unordnung und Nachlässigkeit entsteht man­cher Verdruß: Beispiel an einer Freundin -

Die größte Achtsamkeit ist nothwendig 12

Sei äußerst bedachtsam in Allem, was Du thust -