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ſeine Hitze zum Theil verloren hat, ſo miſcht
man etwas Gummigutt, Drachenblut, Orlean—
tinktur und Kurkuma hinzu. Dieſer Firniß gibt weißen Metallen eine Goldfarbe.
45 Fetter Terpentin- oder Goldfirniß, der als Grund für Gold und andere dunkle Farben dienen kann. Man nehme:
32 Loth trocnendes Leinoͤl, 16 Loth venetianiſchen Terpentin, 10 Loth Neapelgelb.
Man erhitze das Oel mit dem Terpentin und ſetze das Neapelgelb pulveriſirt hinzu.
Das Neapelgelb, ein Bleioxyd, vertritt hier, wegen ſeiner trocknenden Beſchaffenheit, die Stelle der Harze, ſeine Farbe gleicht der des Goldes. Dieſer Firniß wird häufig zum Aufttagen des Btattgoldes angewendet.
Will man einen farbigen Grund befeſtigen, fo kann man das Neapelgelb weglaſſen und auf jedes Pfund der Miſchung 2 Loth Bleiglaͤtte nehmen; ein ſolcher Firniß hat auf die darunter befindliche Farbe(la teinte dure) nicht den gerin ſten Einfluß.
46. Ein Drechslerfirniß zu Buchsbaumholz.
Man nehme:
Koͤrnerlack 10 Loth,
Sandarak 4 Loth,
Elemiharz 3 Loth, BVenetianiſchen Terpentin 4 Loth, Geſtoßenes Glas 10 Loth, Reinen Alcohol 48 Lotb.
Nicht alle Kuͤnſtler von St. Claude wen: den dieſe Miſchung an, welche einer Verbeſſe

