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ſo viel Gummilack, 12 bis 20 Gran Drachenblut, 9 Gran feinen Saffran und 12 Loth alkoholiſirten Weingeiſt. Jede dieſer Materien wird fein pulveriſirt und mit dem Weingeiſte in eine glaͤſerne Flaſche gethan, deren Deffnung man mit Pergament verbindet, und dieſes mit einer Nadel durchſticht, welche man darin ſtecken laßt. Die Auflöͤſung geſchieht in einem Waſſerbade bei maͤßigem Hitzgrade, wobei die Nadel von Zeit zu Zeit herausgenommen und das Gefaͤß umgeſchuͤttelt wird.
Soll dieſer Lackfirniß auf Metall angewendet werden, ſo polirt man den Gegenſtand, und zwar ſtaͤrker als gewöhnlich, erhitzt denſelben ſodann auf einem Eiſenbleche über einem Kohlenbecken, bis man kaum noch die Hand daran leiden kann und bis die Hitze überall gleich vertheilt iſt; nur trage man Sorge, daß durch die Berührung kein Schmutz, Fett u. f. an die Sache kommt, welche lackirt werden ſoll, daher man ſolche vor dem Anſtriche mit einem reinen weichen Tuche gut abwiſchen muß. Hierauf gießt man ein wenig von obigem Lackfirniſſe in eine Schale von Fayence, taucht einen breiten Pinſel von Grauwerk hinein und überſtreicht das Metall damit, ohne ſtark dabei aufzudrücken. Will man die Farbe des Stuͤcks bis zum Goldgelben erhöhen, fo trägt man den Lackfirniß 3 bis 4 Mal auf; alsdann muß aber die Arbeit etwas mehr erhitzt werden. Im Falle aber das Stuͤck nicht gehörig erhitzt werden könnte, es ſey nun wegen ſeiner unregelmäßigen. Figur oder kaͤnſtlichen Zuſam
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