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und bringt einen ſtarken eiſernen geraͤumigen Löffel über ein Kohlenfeuer, welches nicht raucht. Wenn der Löffel heiß iſt, ſo thut man ein Stückchen Caoutſchouk hinein; ſteigt ſchwarzer Rauch empor, fo if der Löffel zu heiß und der Caoutſchouk entzündet und verfluͤchtigt ſich mit oder ohne Flamme; ſteigt aber ein weißer Rauch auf, fo hat der Löffel die rechte Hitze, und jetzt muß man ohne Zeitz verluſt ein Stuͤckchen nach dem andern hinein­thun, bis die ganze Maſſe geſchmolzen iſt, was man durch beſtaͤndiges Umrühren mit einem Staͤbchen von Metall befoͤrdert. Wenn der weiße Rauch ſchwarz wird, fo muß man ſo­gleich den Loͤffel vom Feuer nehmen, ſonſt würde das Gummi ſich entzünden und verloren gehen. Wenn alles geſchmolzen iſt, ſo ſetzt man 1 Pfund vom beſten trocknenden Oele hinzu und rührt die Maſſe um, fo lange ſie warm iſt, dann gießt man ſie durch grobe Gaze oder ein Haarſieb in ein glaſurtes Ges ſchirr. Nach kurzer Zeit wird ſich die Fluͤſſig­keit völlig geſetzt haben und hell ſeyn, worauf man den Firniß ſogleich anwenden kann. Die Seide ſpannt man horizontal mit Nadeln oder Haken in einen Rahmen und trägt den Firniß auf, wobei man ſich in Acht nehmen muß, daß derſelbe in dem Geſchirre nicht in Bewegung kommt, ſonſt macht er kleine Blaͤs chen, wel» che, wenn ſie trocken ſind, ſpringen und kleine Deffnungen bilden.