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Die grüne Aungfer.
Wollt Ihr hinauf zum Schloßberg, geht's anfangs rechts, dann schwenkt Ihr links, bis dort am Wäldchen der Pfad sich wieder senkt;
Drauf geht's 'ne halbe Stunde thalabwärts, plötzlich dann Steigt jäh empor ein Fußpfad bis hart an's Schloß hinan.
Trinkt, Herr! Ihr könnt nicht fehlen. Auch stoßt Ihr hier und dort Auf einen Haidejungen, für Geld und gutes Wort Führt er euch eine Weile — nun? schmeckt der Wein nicht gut? „Vortrefflich, eignes Wachsthum ?'
Dort aus der Niederhut.
Ja, auf dem Schloß — Ihr hörtet doch von der Jungfrau schon, Von unsrer grünen Jungfer?
„Niemals."
Auf goldnem Thron
Sitzt die darin verzaubert, wohl mehr als tausend Jahr,
Uud wartet — komisch klingt es — auf einen Antiquar.
„Ihr faselt, Wirth!"
Mit nichten, in einem Pergament, Deß Schrift altfränksch und seltsam, wie Niemand mehr sie kennt, Studirt sie tief versunken, daß sie nicht sieht noch hört.
Bis Einer dicht zur Seite im Lesen sie gestört;
Dann blickt sie auf so freundlich, wie selten blickt ein Geist,
Uud reicht Euch ihre Rolle, drin sie zu lesen heißt:
Noch Keiner hat's verstanden, doch kommt einmal der Mann,

