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ben, aber die Handlungen und Charaktere, der sie nachahmet, äußerst verabscheuen und verwerfen. Denn etwas schön und. etwas Schönes nachahmen, sind .zwei sehr verschiedene Dinge. Schön heißt hier soviel als treffend und paffend, zmn Schändlichen aber paßt sich nur Las Schändliche.-
l14-0.
Der Mensch ist nie so schon, als wenn er um Verzeihung bittet, oder selber verzeiht. Dem Tode gegenüber fühlt man nur die Wahrheit.
1141 .
Bei jeder neuen Lebensscene beschleichen süße Ahnungen das Herz; die Hoffnung fliegt, voran! Doch bitterer Täuschung Schmerz, gibt -statt gehofften Glückes, uns oft nur eine Thräne.
1142.
Freundschaft ebnet die Dornenpfade des Lebens.
1143.
Wer die Wohlthat des einförmigen Lebens nie empfunden hat, der sieht nur lange Weile darin. Aber wer es gekannt hat, wie nach Zerstreuungen die Seele ihr befferes i ch in einer thätigen Einsamkeit wiederfindet, wie sie sich endlich der äußeren Stille und Ordnung anschmiegt, und sie in sich selbst auf- rnmrnt, der wird vielleicht diese Lebensweise die glücklichste nennen. ■ ■ -

