. Satze zur Uebung im Gebrauche des Wortes das und des Wortes daß.

Nothwendig iſt es, daß man geſunde Nahrungsmittel genieße Es iſt unmöglich, daß das Feuer nicht bren­ne, daß ein unmaͤßiger Menſch in die Laͤnge geſund bleibe Menſchen haben mich das gelehrt, was ich weiß; von ihnen habe ich das Kleid, das mich bedeckt, das Haus, worin ich wohne, das Buch, das ich leſe, das Bette, darin ich ſchlaſe Wie gut iſt es, daß Menſchen einander helfen!* Das Feuer erliſcht, wen man einen brennenden Korper fo bedeckt, daß dadurch der Zutritt der Luft abgehalten wird Das Geld hat allerdings ſeinen Werth; aber das iſt doch auch gewiß, daß Geld allein nicht gluͤcklich macht Du kannſt glauben, daß wir uns recht gefreuet haben, als wir durch deinen Brief erfuhren, daß du glücklich in Berlin angekommen biſt, und das Ziel deiner Reiſe fo bald erreicht haſt Neid und Mißgunſt machen, daß wir uns nicht uͤber das Gute freuen, das wir ſelbſt haben, ſondern daß wir uns auch aͤrgern über das Gute, das Andere beſitzen Daß Gras und Pflanzen ſich verjuͤngen, daß Alles neues Leben fuͤhlt, daß alle Baͤume Bluͤthen bringen, das Feld in tauſend Farben ſpielt, der Blume Wohlgeruch und Pracht, Herr! Al­les zeigt uns deine Macht! Gott machet, daß die Saat gedeiht, das Saatkorn ſich vermehrt, und daß uns die Natur erfreut, die das Geſchoͤpf ernaͤhrt Ich will es ſtets zu Herzen nehmen, daß Gott allge­genwaͤrtig iſt, und das zu thun vor ihm mich ſchaͤmen, was wider ſeinen Willen iſt Zweck iſt das, was ich erlangen will Eltern ſchicken ihre Kinder in die Schu­le, daß ſie etwas Nuͤtzliches lernen ſollen Eine Vor­ſchrift, die uns ſagt, daß wir etwas thun ſollen, iſt ein Gebot daß ich ein Weſen bin, das Vernunft und Freiheit hat, das iſt der groͤßte Vorzug meiner menſchlichen Natur Es iſt alſo Pflicht fuͤr mich, daß ich meine Freiheit techt gebrauche, daß ich ai ht meiner ſinn­lichen Neigung, ſondern daß ich der Vernunft ſolge Wovon du mit Rechte wuͤnſchen und fordern kannſt,