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mich wie für Euch, und für alle, welche als Eltern , Lehrer, Geschwister und nahe Befreun­dete an eurer Tugend und Wohlfahrt theil neh­men. O, daß sie Euch, wie sie es mir seyn wird, im ganzen Leben unvergeßlich bleiben mögte! Unter der ganzen Jugendschaar, die alle meinem Herzen theuer sind, sehe ich heute auch Euch meine eignen geliebten Kinder, die ich bisher mit väterlicher Sorgfalt geleitet habe, wie Ihr meinem Herzen durch Freude und Hoff­nung gelohnt habt, und Euch meine theuren Zöglinge, in deren Kreise ich mehrere Jahre als Lehrer und Rathgeber manche der seligsten Stunden meiner Tage verlebt habe: genieße nun die Freude, Euch alle dem Herrn zu wei­hen dem Ihr angehört. Wie sollte nicht mei- ne ganze Seele mit der freudigsten Jnnbrunst meinem Gott danken, der Euch mir vertraut hat, damit ich Euch ihm wieder zuführe! Zwar trennt sich heute, und das schmerzt mich, der tägliche trauliche Verein zwischen uns: manche unter Euch sehe ich vielleicht für dies Leben zum letzttnmale. Dennoch trennen uns nur Zeit und Schicksal. Mein Herz schlägt mit den innigsten Wünschen und Gebeten zu Gott lebenslang für Euch alle, und für die un­ter Euch vorzüglich, die Ihr durch Eure An­hänglichkeit an mich, durch Eure Lernbegierde,

durch