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beitet, und fest an Gott gehalten habe. Ver­mögen meine Bitten etwas bei Euch und wie sollten sie nicht alles über Euch vermögen? habe ich doch selbst Ruhe und Lebenskraft für so manche unter Euch verwandt, über Euch zu wachen. Euch zu belehren, zu veredeln: wie sollte ich es nicht von Eurer Dankbarkeit erwar­ten, daß Ihr schon hier durch Eure Erdentugend mirFreude gewährtet, bis ichEurer höhernVollen- dung mich einst ewig erfreuen darf? vermögen meine Bitten über Euch: wohlann, so nehme ich denn in daö große heilige Gelübde, welches ich Euch heute im Namen Eures Herrn abzufordern / habe, auch dies feyerliche Versprechen; Ihr wollet Wachsamkeit und Gebet, diese Schutzengel Eurer Tugend, nie aus den Augen lassen. An dessen treuen Erfüllung hangen wahrhaftig alle übrigen: mit ihm sind ach nur gar zu bald sie alle schon gebrochen.

Auf denn, meine Kinder , gelobet dem Ewi­gen , dem Allwissenden und Allgegenwärtigen, dem Allerheiligsten, eurem Gott, eurem Herrn und Vater, dem untrüglichen Zeugen, wie Eurer jetzigen andächtigen Feyer, so auch Eu­res ganzen kürzftzgen Lebens, dem ernsten furchtbaren Richter Zwider di.e Txzulofen und Bundbrüchigen, dem ewig gnadenvollen Ver­gelter seiner Treuen; gelobet eurem Retter

und