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noch erfolget auf das höchste, es eeg denn dass sich der Mensch von Liebe entblösse von aller zeitlicher Habung, und sich ausübe in allen Tugenden, und dass er das Bild aller Tugend verliere, und in ein Unvermögen komme, dass er keine Tugend nach dem äussern Werke mehr vermag, sondern dass er sie wirket in Wesen, und nicht in Zufällen; und da ist die Tugend auf dem höchsten. Und das sachet, so einem Menschen alle Dinge klein sind, und ihm die Tugend allein gross ist: und der kehret alle Dinge leicht- lich auf die Tugend, und übet sich in allen Tugenden also lange, bis dass er sich nicht mehr mag geüben, und auch also arm und verschmähet wird, dass Niemand keiner Tugend mehr von ihm begehrt, und dass er ohne alle Schuld aller äus- serlicher Tugend ledig ist; und davon so mag er sich ohn alle Hinderniss ?u Gott kehren, und zuvor nicht.
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Und dieweil man hat so muss man geben, und so man nicht mehr hat so ist man ledig. Und Ledigkeit ist viel edeler denn zuvor das Geben war: denn er giebt nicht mehr in Zufällen, sondern in Wesen, — und giebt nicht mehr eine Gabe, sondern alle Gaben, — und giebt nicht mehr einem Mcnschm, sondern allen Menschen;

