und in der Gleichheit so überwirft der Geist in Gott, dass er sich selbst verlcurt in Gott, dass er nichts wciss denn Gott, also gar wird er um­griffen mit Gott: und da verlcurt der Geist seinen Namen, dass er mehr Gott heisst denn Geist, nicht dass er Gott sex, sondern er ist göttlich,

und davon wird er mehr nach Gott gencnnct, denn nach dem Geist; und darum spricht David: "Ich habe gesprochen, ihr sexd Götter, und ihr " sexd Rinder des Allcrobcrstcn. " Das er spricht »Götter," und nicht "Gott," da beweiset er, dass wir nicht Gott von Naturen sind, sondern dass wir göttlich sind von Gnaden: und in sei­nem Sprechen so werden wir Söhne des Aller- obersten ; wann nach dem als der Vater gaffet auf seine Natur, so gebiert er den Sohn von Naturen,

also ist es auch, so Gott die Seele angaffet und sein Wort in ihr spricht, so gebiert er seinen Sohn von Gnaden: und also sind wir Götter und Söhne Gottes, und wer sich allcrlautcr- lichst bereitet ?n der Geburt, die Gott der Vater gebiert in der Seelen, der ist Gottes Sohn aller­meist von Gnaden.

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Nun mögtc man sprechen: Seit Armuth nun ist eine Bereitschaft )u schauendem Leben, sind sie dann alle schauende Menschen, die sich geben