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Herzens wahr genehmen: und das wäre ihm lust- licher denn alles Essen und Trinken und alle äusserliche Freude. Wann seine Freude ist zumal von innen, und nicht von aussen: und das ist die Zache, wann er ihm selber todt ist, und Gott allein in ihm lebet; wo dann Gott ist, da ist alle Freude und Wonne, ohn alles Verdriessen. And man wähnet dick, dass einem guten Menschen sey gar wehe, und man weiss nicht dass ihm so wohl ist: denn eine jegliche Tugend und gut Werk bringet ihm eine sonderliche Freude; und wer aller­meist Tugend hat, der hat auch allermeist Freude. Run mögte man sprechen,was meint dann unser Herr, so er spricht:Selig sind die, die da weinen und betrübet sind, wann sie sollen ge- tröstet werden?" Das merket. Die Freude guter Leute entspringet nicht aus den Creaturen, son­dern aus Gott: und so sie göttlicher Freude fc mehr haben, so ihnen die Freude der Creaturenje bitterer ist; und die meint unser Herr, dass sie selig sind, denen alle Creaturen bitter sind, und Gott allein lustlich. Davon spricht Äanct Brrn- hard: So man des göttlichen Geistes schmecket, so sind alle leibliche Dinge bitter." Und wer sich also ergicbt in dem Weg aller Tugend, der kommt zuhand zu dem Ziel eines vollkommenen schauenden Lebens. Denn eine jegliche Tugend steuret ihn türbass, und hilfet ihm dahin, da er