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die Breite des Zugs ungefähr seiner äiefe gleich ist. So bald aber die Stärke eines Zugs nur zehn Mann beträgt, so ist es wohl nicht mehr möglich, sich mit Zügen zu brechen, weil die Breite schmäler als die Tiefe ausfallen würde, und in diesem Falle muß mit halben Escadrons manövrirt werden.

Wenn in der Escadron einige Züge stärker sind, als sie unumgänglich benöthigen, die andern Züge aber einen solchen Abgang haben, daß sie außer ihrem Verhältniß stehen; so kann in diesem Falle der stärkere Zug dem nebenstehenden in der Escadron so viel Rotten, aber nur so, wie sie neben einander auf dem Flügel stehen, mit Ausschluß der Einfaffungs-Rotte, ab­geben. Außer diesem einzigen Falle aber, und zwar nur in der Escadron zwischen zwey neben­stehenden Zügen und mit Ausnahme der Einfassungs-Rotten, ist alle fernere Ausgleichung un­ter den Cscadrons und Divisions untersagt, und jede Abtheilung hat so viel möglich immer beysammen, und jeder Mann in seiner gewöhnlichen Rangirung zu verbleiben. Sollte die Un­gleichheit der Stärke zwischen den Abtheilungen zu beträchtlich werden, welcher Fall sich nur in Kriegszeiten ereignen kann, so muß von Seite des Regiments-Commendanten durch eine förm­liche Transferirung abgeholfen werden.

Bey jeder Escadron befindet sich eine Standart-Rotte, die eigentlich zur besondern Ver- Lheidigung der Standarte bestimmt ist, aus vertrauten Männern bestehen muß, und zugleich die innere Einfassungs-Rotte des siebenten und achten Zugs ausmacht.

Zm Regiment besteht die Rangirung von beyden Flügeln gegen die Mitte; folglich müssen bey der Oberstlieutenants- und zweyten Majors-Division im Ganzen die größten Männer und Pferde, bey der Oberst- und ersten Majors-Division die kleinsten eingetheilt werden. Bey den Cuirassiers, Dragonern, und bey dem Szekler-Husaren-Regiment ist das nähmliche Verhältniß von den beyden Flügel-Divisionen zur Oberst-Division.

Eben so hat in jeder Division der Abfall der Größe von beyden Flügeln gegen die Mitte, und folglich in jeder Escadron von dem äußeren Flügel gegen den inneren zu laufen; wobey jedoch bemerkt wird, daß die Einfassungs-Rotten eines jeden Zugs vorzüglich aus den geschicktesten Leuten bestehen müssen, und man daher bey diesen in Rücksicht dieser wichtigen Ursache sich nicht un­bedingt an die Größe binden dürfe.

Es ist demnach nothwendig, daß in jeder Escadron eine bestimmte Rangirung bestehe, bey welcher zu beobachten kommt, daß im ersten Glied die schönsten, mit Bärten versehenen, geschick­testen und entschlossensten Männer gestellt werden; sollte auch die Größe hiervey einigen Unter­schied machen, so kann einem etwas kleinern, aber sonst ansehnlichen Mann ein größeres Pferd gegeben werden.

Bey den Cuirassiers und Uhlanen sind von jeder Escadron sechzehn Mann mit Feuergewehr bewaffnet; diese werden dergestalt eingetheilt, daß sich bey jedem Zug vier, und zwar rechts und links neben den Einfassungs Rotten im ersten und zweyten Gliede befinden.

Zm ersten Gliede müssen beyden Cuirassiers und Dragonern, in Hinsicht der Pferde, Rappen, .und Dunkelbraune einrangirt werden.

Bey der leichten Cavallerie werden im ersten Gliede alle ausgezeichneten Farben, als: Schimmel, Schecken, Falben, Mohrenköpfe rc. vermieden, und so viel als möglich, licht- oder dunkelbraune