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Diese berittenen hundert acht und zwanzig Mann formiren vier und sechzig Rotten; folglich besteht ein complcter zu Pferd ausrückender Zug aus zwey und dreyßig Gemeinen oder sechzehn Rotten, und ein ganzes Chevauxlegers-, Husaren-oder Uhlanen-Regiment in Fricdens-- zeiten aus tausend vier und zwanzig berittenen Gemeinen, oder fünfhundert und zwölf Rotten.

In Kriegszeiten werden die bey jeder Escadron befindlichen acht unberittenen Gemein ebenfalls zur Rescrve-Escadron abgegeben.

Bey dem Szekler-Husaren-Regiment vermindert sich dieser Stand in Kriegs- und Friedenszeiten um eine Division.

Da hier bloß der streitbare Stand ausgewiesen ist, und außer diesem die Stabsoffi- ciers und erste Rittmeister mit Fouricrschützen, die übrigen Officiers aber mit Privatdiener ver­sehen werden ; so darf unter der schärfesten Verantwortung kein Mann, unter was immer für einem Vorwände, dem Dienst entzogen und zu Privatdiensten verwendet werden.

§♦7* Formirung und' Stellung einer Reserve- Escadron.

Bey einem ausbrechenden Kriege wird von jedem Regiment eine Reserve-Escadron errichtet, deren Bestimmung ist, den für das Regiment erforderlichen Zuwachs an Recruten und Remonten aufznnehmen, diesen die erste Bildung zu geben, und durch Abschickung dersel- bey den beym Regiment mittlerweile sich ereigneten Abgang immerfort zu ersetzen.

Diese Reserve-Escadron besteht aus den für eine jede Feld-Escadron entworfenen Chargen, und zu diesen müssen- vorzüglich solche Ober- und Unterofficiers gewählt werden, welche durch ihr Alter, Blessuren, oder andere Gebrechen zwar den Feldzügen nicht mehr mit ihrer gewöhnlichen Lhätizkeit beywohnen können, aber zur Ablichtung des gemeinen Mannes und der Remonten alle erforderlichen Kenntnisse und Eigenschaften besitzen.

Was den Stand der Gemeinen bey der Reserve anbelangt, so wird der Fuß hierzu aus den von jeder Feld-Escadron abzugebenden unberittenen Gemeinen formirt, welcher dem? nach bey Cuirassiers und Dragonern aus sechs und dreyßig, bey Chcvaurlegers, Husaren und U-hlanen aus vier und sechzig, und bey dem Szekler-Husaren-Regiment aus acht und vierzig Mann bestehen wird, und zu welchen für erstere noch sechs und siebzig, und für die leichten Regimenter noch sechs und achtzig, für die Szekler aber hundert und zwe:; Recruten erforder­lich sind, um den in Reihen und Gliedern ausrückenden Stand einer Reserve-Escadron von Cuirassiers und Dragonern auf hundert und zwölf, und von der leichten Cavallerie auf hundert und fünfzig Gemeine zu bringen. Dieser Stand ist aber mehr als die Basis der Referve- Escadron anzusehen, und kann in der Folge nach Maß, als die Erfcrderniß des Regiments dringender wird, um ein Beträchtliches vermehrt werden. Eben so muß auch gleich im ersten Anfänge getrachtet werden , dem Regiment so viel Recruten für die Feld-Escadron zuzuthei- len, als zum Ersatz der für die Reserve-Escadron crcirtcn vierzehn Unterofficiers und an die­selbe abgegebenen Gemeinen erforderlich sind^

Die von der Feld-Escadron zum Fuß der Reserve abzugebenden Gemeinen müssen aus vertrauten, zu den Beschwerlichkeiten des Felddienstes zwar nicht mehr anwendbaren, aber wohl

B.-