22 Du ernaͤhrſt mit Vaterguͤte Alles Leben, gibſt Gedeih'n; Zeugſt die Frucht in zarter Bluͤthe, Reifſt der Traube ſuͤßen Wein;

Kleideſt Waͤlder, Flur und Auen In das zarte Fruͤhlingsgruͤn; Laͤſſeſt Silberperlen thauen, Blum' an Blume duftend bluͤh'n.

Welche Groͤße, welche Fülle Deiner Guͤte, deiner Huld! Wie viel Segen in der Stille! Wie viel Langmuth und Geduld!

Alles kommt von deiner Liebe,

Jede Freude, jedes Leid|

Jede heit're, jede truͤbe

Lebensſtunde dieſer Zeit.%