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liche Waffen nebst weiblichen Tand vor ihm auskramte; die Geschichte ist hinreichend bekannt.

DaS Gemälde vergegenwärtigt den Moment, wo der junge Held nach den Waffen greift. Deidamia scheint nicht zu wissen, was ste zu der Sache sagen soll, vnd ist bemüht, ihn zurückjuhalten, während man im Hintergründe den Ulysses erblickt, welcher, mit dem Finger auf den Lippen, alles, was vorgeht, genau beobachtet.

Wir wollen nunmehr ein Haus der besseren Klasse wählen, welches indeß immer noch zwischen den bisher be­schriebenen und den vorzüglichsten Häusern Pompeji's in der Mitte steht; cs dürfte sich hier für unfern Zweck keiirs besser eignen, als die Casa Carolina, das ist, das Haus der Königin Karolina, so genannt, weil es in Gegen­wart dieser erlauchten Frau ausgegraben worden ist. Man findet es auf der Charte unter Nr. 49 in derjenigen von den beiden vom Forum nach dem Theater-Viertel führenden Straßen, welche mehr nach Süden zu gelegen ist. (S. Fig-. 47. 48. Grundriß des Hauses der Königin Karolina.) Hier folgt seine Beschreibung:

1.) Vestibulum.

2) Korinthisches Atrium, eine Art von Atrium, die in Pompeji selten vorkommt. Das Dach ruht auf vier­eckigen, mit Laubwerk bemalten Pfeilern (3); das Laubwerk stellt kletternde, auf einem das Jmpluvium oder vielmehr den Hof umgebenden Pluteum oder ei­ner Zwerg-Mauer stehende Pflanzen vor; in der Mitte des Hofes befand sich ein kleines Becken (4) zur Aufnahme des NegenwasserS, so wie auch desjenigen, welches ihm aus einem Brunnen zusirömte.

5) Küche, erleuchtet durch Fenster, welche nach der Straße zu sehen.

6, 7, 8, 12) Verschiedenen Zwecken entsprechende, das Atrium umgebende Zimmer.

9) Tablinum, dem Prothyron gegenüber; es sieht ge- gen das Atrium völlig offen, so wie cs Vitruv