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thischer oder zusammengesetzter Ordnung verwandelt. (S. l'ig. 54. Straßen-Ansicht iu der Nähe der Bäk- kerei).
Es ist nicht unmöglich, daß die ausschließliche italie« nlsche Ordnung, die wir dir zusammengesetzte nennen, sich von einem ähnlichen sonderbaren Einfall herschreiben mag.
Von der Einrichtung und Anordnung des Gartens, welcher den offnen Theil des ss)eristyls einnahm, haben wir nur wenig zn sagen. Wahrscheinlich war er mir schönen Blumen bepflanzt. In den Ecken waren Marmor- rinnen angebracht, um das vom Tacke träufelnde Wasser aufzunehmen, welches durch metallene Röhren in das Ccn» tral- Becken geleitet wurde; letzteres ist ungefähr sechs Zoll tief, uud war grün angrsirichen. In der Mitte desselben stand eine Fontaine, wie sich auS sehr vielen Anzeigen beweisen laßt. *) Diese Abteilung, wie man sie am füg- Uchsten nennen kann, war gegen die Regel geräumig, ihre Länge betrug ungefähr fünfundscchszig, und ihre Breite fünfzig Fuß. Die Höhe der Säulen war der Weite der Colonnade gleich, sie maß ungefähr sechszehn Fuß. Der nicht gereifclte Theil der Säulen ist gelb angestrichen und der Rest mit weißem Stuck überzogen. Der Fußboden erhebt sich zwei Stufen über das Niveau des Tablinums.
Ein merkwürdiges religiöses Gemälde ist in der Küche gefunden worden, welches die Verehrung der Laren dar« stellt, unter deren Schutz alle Vorräthe und Küchen-Ge« ' räthschaften standen. (S. Fig. 55. religiöses Gewäl- de iu der Küche des Hauses des Pansa.
Iu der Mitte erblickt man ein zu Ehren dieser Gott« heilen veranstaltetes Opfer; dieselben sind darunter in der gewöhnlichen Gestalt als zwei gewaltige, über einem Altar sich wärmende Schlangen dargestcllt. Etwas Auffallendes bieten die oberen Figuren dar, worüber Mazois, von dessen Zeichnung uvserr Copie entlehnt ist, keine Erklärung
) Donald.Ton.

