halb ließ sie an dem Thore hatten, um die Wache zu fragen, was dieses Geläute für einen Zweck habe. Und das weiß Eure Hoheit nicht?" gab ihr der ge­fragte Soldat treuherzig zur Antwort; setzte jedoch nach einem kurzen Besinnen hinzu:ei, dann sollt Ihr es wohl auch nicht erfahren, und es ist daher meine Pflicht zu schweigen."

^,-Ich will aber meine Frage beantwortet hören," sagte, die Königin mit einiger Heftigkeitund befehle Dir!zu sprechen."

So mH ich es ja wohl;" entgegnete der Sol­dat, und nahm eine Militairische -Richtung an, indem er fortfuhr:.es . werden einige Verbrecher hingerich­tet- und unter ihnen auch der ungarische Graf, wel­cher Theil an dem Complötte nahm, durch den Euer erhabener Gemahl sein Leben verlor."

Die .Königin hatte genug gehört; leichenblaß vor Schrecken sank sie zurück in die Ecke des Wagens, indem sie sich das Gesicht verhüllend ausrief:Ar­mes, unglückliches Mädchen! So hat denn auch diese Hoffnung Dir nur eine Täuschung bereitet."

Johanna weinte heftig; nicht nur über das, was sie so eben vernommen hatte, sondern über ihre eigene Lage. Wie mißlich hatte sich Johannens Ver-