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Da er in allen seinen Sachen ordnungliebend und dabei ein guter Wirth war, der das Seinige zu Rache hielt: so könnet ihr wohl denken, daß er sich einen hübschen Thaler sammelte.

Nun geschah cs, daß seine Mutter in eine schwere Krankheit verfiel: daß also der Vater allein arbeiten mußte. Er hatte zwar noch zwei Söhne und eine Tochter, aber alle drei waren noch zu jung und konn­ten noch wenig thun. Der älteste Sohn, unser fleißige und in jedem Betracht rechtschaffene Soldat, strengte nun alle seine Kräfte an; ja er verdoppelte seine Thä- tigkeit, um noch mehr zu erwerben, als bisher, und unterstützte damit siine Acltern, bei denen es jetzt trau­rig aussah, indem die Krankheit der Mutter sehr lang­wierig zu werden schien. Als der Kompagnie - Chef, der dem Anton S. sehr gewogen war, dies erfuhr und ihn deshalb lobte, so antwortete dieser:Er thue ja nichts weiter, als seine Pflicht, denn er habe sei- nen Aeltern, nächst Gott, nicht nur das Leben zu verdanken; sondern sie hätten mit ihm von klein auf so viel Sorge und Mühe gehabt, daß er es ihnen in seinem ganzen Leben nicht genug verdanken könne: und daß es also für ihn selbst die größte Freude sey, wenn er seine redlichen Aeltern mit etwas erfreue."

Ihr sehet hieraus, daß er nicht nur ein unermüd­lich arbeitsamer Mensch; sondern auch ein dankbarer Sohn war: und wer dies ist, kann unmöglich ein an­derer, als ein guter, rechtschaffener Mensch seyn.

Nun wurde jetzt an dem Orte, wo Anton's Aeltern wohnten, ein großes Gebäude errichtet, und der Zimmermeisier hatte den Vater angenommen, beim Hinaufziehen der großen Balken zu helfen. Sein Platz