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mer auf eurer Huth, daß ihr nicht durch sie verführt werdet und an Untugenden Geschmack finden lernet. Lasset es euch heilige Pflicht seyn, alles zu thun, was in euern Kräften stehet, um solche Menschen zu bessern und für Pflicht und Tugend zu gewinnen. Dafür wird Gott euch segnen.
1. Cor. 15, 32. Lasset euch nicht verführen. Böse Geschwatze verderben gute Sitten.
Ps. 119, 63. Ich halte mich ru denen, die dich fürchten und deine Befehle halten.
Nehmet nie Theil an schlechten Lustbarkeiten, folglich nicht an solchen, welche der Tugend und Sittsam- keit entgegen sind.
Fliehet das Uebermaß hitziger, berauschender Getränke — worüber ich schon im vorhergehenden Abschnitte gesprochen habe, aber hier wiederholen muß. — Die Erfahrung bestätigt es leider oft genug, daß, außer den andern schrecklichen Folgen, die der übermäßige Genuß hitziger Getränke bewirkt, auch böse Begierden erregt werden; und daß der Mensch durch Trunkenheit die Kraft verliert, denselben zu widerstehen, und in diesem Zustande Sünden der Unzucht verübt.
Ies. 5, 18. Wehe denen, die Helden sind, zu saufen; und Krieger in Völlerei (Schwelgerei).
Ephes. 5, 18. Saufet euch nicht voll, daraus ein unordentliches Wesen folget.
Fliehet den Müßiggang, und beschäftigt euch — auch wenn ihr dienstfrei seyd — mit etwas Gutem und Nützlichem.
In einem Müßiggänger entstehen, außer andern bösen Gedanken und Neigungen, auch sehr leicht unkeusche, und verfällt ein solcher auf schändliche Dinge.
Sir- 33, 29. Müßiggang lehret viel Böses.

