Nun, Alte," sagte der Vorderste,wie geht's Euch heut? Ein schöner Tag!"

Ich schmähe den Morgen nicht," erwiderte Eiste ruhig,doch meine alten Augen können seine Schönheit nicht sehen; und eben so wenig den, der mich begrüßt. Wer ist's, der seine Zeit mit einer alten Frau verschwen­det, die schon mit einem Fuß im Grabe steht?"

Wer ich bin? Ein Bursch aus der Nahe; und was Euch betrifft, Weib, so mögen Eure Augen nicht mehr so scharf sehen können, als wohl sonst, aber wenn die Leute nicht lügen, seht Ihr doch noch das, was kommen wird. Ihr seid eine Seherin, gutes Weib, nicht wahr?"

Und wer fragt danach? Was habe ich mit Frem­den zu thun, daß ich auf Fragen antworten müßte, die wie ein Befehl klingen?"

Kümmert Euch nicht weiter d'rum, wer ich bin. Ich kann einen guten Dienff belohnen, und ein böses Wort bestrafen. Ihr thut daher gut, zu bedenken, was Ihr sprecht."

Und was für einen Dienst kann ein Mensch wie Ihr von einer alten Frau, wie ich bin, suchen, daß Ihr so weit von Eurem Wege abgeht?" fragte Elfte.

Meiner Treu, ich will ein Pröbchen Eurer Kunst, Weib. Sie sagen im Glen, Ihr hattet von mir und meinen Freunden etwas verkündet, und ich möchte wohl wissen, was es ist."

Und wer seid Ihr, wer sind Eure Freunde, Mensch; das möchte ich wissen. Was könnt Ihr von mir erwarten? Ihr müßt mich wahrlich für eine geborene