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reiner Ueberlieferung, da es durch seine strengere Form nicht so leicht Verfälschungen und Zusätze erlaubte und der große Umfang wol die weite Verbreitung in Indien verhinderte, wenigstens find vollständige Handschriften ziemlich selten.
Bei den Indiern selbst genießt das Buch großes Ansehen, und wird den beiden heiligen Epopöen dem Ramayana und Mahabharata an die Seite gesetzt; auch den übrigen Orientalen ist es nicht unbekannt geblieben. Im dritten Theilc der Geschichte von Kaschmir, der „Dschaina Radscha tarangini" von Sri Vara, der die Geschichte des trefflichen Fürsten Sain-ul-Abid-din (regierte von 1422 —1472) und seiner Söhne enthält, wird in dem Abschnitte, wo der Verfasser von dem Zustande der Künste und Wissenschaften unter seiner Regierung spricht, erwähnt, daß die Vrihat katha auszugsweise in die Sprache der Perser sei übersetzt worden (ed. Calo, p. 18); und von dieser Uebersetzung, ebenfalls „Vriliat katha“ genannt, findet sich ein schönes, aber leider unvollständiges Exemplar in der Bibliothek der ostindischen Compagnie. Diese Uebersetzung gehört wol mit zu den Quellen, aus denen die späteren indo-persischen Dichter, z. B. Jnayet-ullah in seinem „Leliar-i dänisch“ schöpften.
Unter den Europäern machte zuerst William Jones auf Somadeva's Werk aufmerksam, er vergleicht es mit dem Rasenden Roland; nach ihm hat Herr H. H. Wilson Ausführlicheres mitgethcilt, indem er in einem Aufsatze in dem..Oriental yuarterh

