Zweites Kapitel. 24

Wie König Fenis die beiden Kinder zuſammen in die Schule i mehr lehte ſendet, und wie ſie hernach ſchmerzlich von einander getrennt n Eih Sl n,. tn, diſthf

Als der König bemerkte, daß fein Sohn zu ſei⸗ A nlt al nem Verſtand gekommen, rief er ihn und ſagte: Du ien Sollte. de mußſt fleißig zur Schule gehen, der weiſe Meiſter nc. A Gaidon ſoll dich unterweiſen. Darüber betrübte ſich ng, denn, Flos gar ſehr, er hub an zu weinen und ſprach: Vater, 06: ob nit ich werde nicht leſen noch ſchreiben lernen, es ſei denn, if ihn der daß Blankflos mit mir zur Schule gehen darf. Rutier wär

Da verſprach ihm fein. Vater, er wolle ſie beide lleiben, ih zuſammen in die Schule ſchicken; darüber ſich dann die aber mußt

Kinder ſehr freuten. nd ire 2 Alſo wurden die beiden Kinder zuſammen in die reifen ſollt Lehre genommen und unterwieſen, bis ſie beide ſehr Al SI

geſchickt wurden im Leſen, Schreiben und Lateinſprechen, n lenig z ſo, daß ſie einander oft Briefe ſchrieben in lateiniſcher jh ann o Sprache, und die andern Kinder es nicht verſtanden. ine Eltern

So geſchah es, daß die beiden Kinder in großer in, ſo y Liebe mit einander aufwuchſen, was der Vater des

1 einigen 9 Flos gar wohl bemerkte. Da beſorgte er, daß dieſe ite A junge Liebe bei feinem Sohne überhand nehmen möchte; niz beſer darum gedachte er ſie zu ſcheiden und ſprach zu ſeiner j Aſhie Gemahlin: Ich will die Blankflos tödten laſſen, wenn nini* ich unſern Flos nicht von Blankflos ſcheiden kann; er Das m mag dann nach ihrem Tode feine Liebe einer Königs⸗ ih ſann tochter zuwenden, denn Blankflos denkt mir nicht ade⸗ i niht lich und hochgeboren genug. Aber die Königin wider⸗ na nnn rieth ihm, Blankflos zu tödten; damit Flos nicht etwa u mn in

verzweifeln und ſich ſelber tödten möchte. nnd han e