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Als Flos fo getlagt hatte, erhob er ſich von dem Grabe und nahm aus ſeinem Kaſten einen güldenen Griffel, ſprechend: Das iſt Alles, was mir von meiner Blankflos übrig geblieben; dieſen Griffel gab mir mein auserwähltes Lieb in der Stunde, da wir ſcheiden muß­ten, damit ich ihrer gedächte, wenn ich ihn anſchaue. Nun biſt du allein mein Troſt und ſollſt mir helfen aus dieſer Welt, in der ich ohne Blankflos nicht blei ben mag.

Mit dieſen Worten nahm er den Griffel und würde ihn ſich in's Herz geſtoßen haben, aber die Königin, ſeine Mutter, ward es gewahr, wand ihm den Griffel aus der Hand und ſprach: Wie biſt du ſo verzweifelt in deiner Liebe, daß du dich ſelber tödten willſt? Wenn du dich ſelber tödteſt, ſo magſt du nicht in das blu menreiche Gefilde zu Blankflos kommen, ſondern mußſt in großen Schmerzen und Qualen bei denen wohnen, die ſich auch aus Troſtloſigkeit das Leben genommen, und nun in großem Leide ſchweben. Drum, liebes Kind, gib dich zufrieden, ich will dir wieder Troſt ſchaffen.

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