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ercessiv ist, gibt er zugleich ein Moment der wirklichen Verschleimung, von der hier eigentlich die Rede ist. Bei dieser Schleimbildung müssen wir zweierlei Arten wol unterscheiden. Die eine derselben begreift dieAb- und Aussonderung derjenigen Schleimsubstanz, welche bloß als solche von der Lebenskraft verwendet' wird; die andere dagegen schließt die Abscheidung desjenigen Schleimes in sich, der zur Formirung gewisser organischer Theile des Körpers als Materiale nothwendig ist. In beiden Fällen wäre es aber dennoch groß gefehlt, wenn man das Vorhandensein einer größeren Menge Schleimes gleich mit dem Ausdrucke und dem Krankheitsbegriffe einer Verschleimung bezeichnen wollte, obgleich wol beide in einer innigen Verbindung stehen können, und besonders die zweite Art der Schleimbildung mit derselben sogar wirklich in eines bisweilen verschmilzt. Die später vorkommende Feststelluug des Begriffes der Verschleimung wird dieß deutlicher aufklären. Vorerst wollen wir aber noch beweisen, daß das Vorhandensein einer größeren Quantität Schleimes, als im normalen Zustande erforderlich ist, für sich allein noch keine Verschleimung ist. Wäre dieß wirklich der Fall, daß bloß die Quantität unseren gegebenen Krankheitsbegriff, nämlich die Verschleimung, bestimmt, so müßte noch so manche Krankheitsgattung in jene Bezeichnung ausgenommen werden, was doch weder Ärzten noch Laien je in den Sinn kam, obgleich selbst die Krankheitsbilder doch

