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der Schein wird auch mit der Zeit zur Wirklichkeit. Die besten Säfte und Theile des Organismus werden durch die thierische Thätigkeit immer mehr abgenützt und zum ferneren Gebrauche untauglich gemacht, kön­nen aber bei dem geschwächten Leben, und der unvoll­kommenen Umwandlung der Nahrungsmittel in anima­lische Substanzen nicht in demselben Grade und der­selben Vollkommenheit wieder ersetzt werden. Die be­sten Theile und Säfte des Organismus müssen daher auch mit der Zeit beim Fortbestände der Verschleimung allmälig abnehmen, schwächer werden, oder mit andern Worten sich aufzehren, daher im wahren Sinne des Wortes eine Abzehrung des Körpers erfolgen muß. Und so bestätiget sich dieser Ausspruch wirklich in der Erfahrung, wie vielfältige Beispiele in der Praxis schon nachgewiesen haben. Wenn beim Vorkommen einer sol­chen Abzehrung die zu gleicher Zeit Statt findende größere Schleimbildung und Ansammlung auf den Schleimhäuten der Lunge wahrgenominen wird, so heißt diese Krankheit die schleimigte Lungensucht, wel­che so häufig mit der eigenthümlichen, tuberkulösen Lungensuchk verwechselt wurde, da sie sehr viele Symptome mit ihr gemein hat; und selbst in unseren Tagen noch oft dafür genommen wird, obgleich die Auskultation und Perkussion einen sicheren Aufschluß darüber zu geben vermag.

DaS Asthma, die Gicht, der chronische Rheu­matismus, das Podagra, Chyragra, Gonagra u. dgl.