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' nannte stärkende, geistige Medikamente eben so anfa­chen zu können, wie man eine erlöschende Flamme -durch Zuführung des dazu'thigen Brennstoffes hell aufbrennen machen kann. Bei scheinbar geschwächter, blos unterdrückter, zurückgehaltener, gehemmter Le­benskraft ist freilich die Einwirkung solcher Mittel überraschend, doch beruht dieß nur auf einer Täu­schung , da nämlich durch diese Mittel bloß der mate­rielle Hemmstoff entfernt wird, und die nun freie Le­benskraft in ihrer Thätigkeit wieder auftreten kann. Die von solchem Wahne befangen sind, glauben auch, daß mit der Stärkung des Körpers durch Nahrungs­mittel auch die Lebenskraft in demselben Maße gestärkt werde, und zwar in der reinen Vorstellung des mate­riellen Zunehmens. Dieser materielle Begriff rührt bloß daher, weil ein starker, gut genährter Körper auch feine Kraftthätigkeit mehr entwickelt. Jedoch hat dieses ein ganz anderes Bewandtniß. Die Kraftstärkung des Lebens geht eben so vor sich, wie es bei einem Magnete der Fall ist. Die Lebenskraft bleibt immer dieselbe, weil sie rein geistig ist, nur die Entwick­lung derselben ist in jedem Organismus anders. Wenn der Magnet seine Kraft behalten, oder mehr gestärkt werden soll, so muß er in seiner Thätigkeit unterhal­ten , und ein anziehbarer Stoff ihm allmälig zugesetzt werden. Wird ihm zu wenig zugesetzt, so erlangt er keine größere Kraft; wird ihm zuviel auf einmal an­gehängt, so verliert er bisweilen seine größte Kraft.