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Personen, welche an der Verschleimung leiden, müssen daher in der Auswahl ihrer Nahrungsmittel alle jene Speisen bei Seite setzen, welche im zweiten Abschnitte dieser Abhandlung als Schleimstoffe angeführt wurden, und dafür eine leicht verdauliche, aber gut nährende Kost, mehr Fleisch- als Mehl-und Milchspeisen, wenig Pflanzenspeisen u. s. w. genießen. Nun erst, nachdem die Lebenskraft vom tieferen Versinken in Schwäche durch die Entfernung der Ursache, woraus selbe hervorging, abgehalten ist, kann, darf und soll man auf die Entfernung des vorhandenen, etwa angesammelten Schleimes Bedacht nehmen, nicht aber, wie so Viele wollen, daß man durch Medikamente die Lösung, Lockerung und Ausführung des Schleimes, wodurch die Lebenskraft noch schwächer werden muß, bezwecken will, und dann erst an die Stärkung der Kräfte denkt.
B. Das zweite zur Heilung der Verschleimung nothwendig zu berücksichtigende Moment ist die Wiederherstellung des Gleichgewichtes in den von ihrer Norm abgewichenen Funktionen derjenigen Organe, welche zur Bildung, Absonderung und Weiterbeförderung deS Schleimes bestimmt sind. Diese Organe find die Schleimdrüsen und Schleimhäute, wenn man nicht auch diejenigen Organe, welche ihren Antheil an der Vlutbereitung und Ernährung haben, mit dazurechnen will, in welchem Falle der ganze Verdau-

