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chen, die oft sehr schmerzen, an, und alle mit den Hämor- rhoidalzustanden verbundenen Beschwerden treten um so starker und greller hervor.
Hier vermag das Seidlitzer Pusver viel zu leisten, indem es die Schleimhaut des Darmcanals zu einer regernThä-v tigkeit anfacht und anspannt, dadurch die Natur in ihren kritischen Bestrebungen und Anstrengungen kräftig unterstützt, und so leicht die blutige Ausscheidung mit Nachlaß aller krankhaften Erscheinungen erzielt.
Ein sehr erfahrener und geachteterArzt, der in einem ähnlichen Falle die Seidlitzer Pulver bei seinen Kranken in Anwendung brachte, versicherte mich, daß bei mehreren Individuen nach kaum vier Wochen langem Gebrauche derselben sich mit einem Male der gehoffte Blutfluß einstellte, und mit ihm zugleich alle früheren, quälenden und beunruhigenden Erscheinungen, als: Kopfschmerzen, Congestionen gegen Kopf und Brust, Schwindel, Verstopfung u. s. w. sich verloren.
. Ein nicht genug zu würdigendes Heilmittel ist es in der Stuhlverstopfung der Schwangeren.
-Schwangere sind vorzüglich in der letzten Hälfte, zuweilen aber auch schon in der ersten Hälfte der Schwangerschaft zu Stuhlverstopfungen geneigt, an wel..->n die verminderte Thatigkeit ihres Darmcanals, der Genuß schwer zu verdauender blähender Speisen, die sitzende Lebensart, welcher Schwangere aus Gemächlichkeit und Trägheit sehr ergeben sind, das wenige Trinken und der Mangel an Aufmerksamkeit auf den erforderlichen täglichen Stuhl, den größten Antheil nehmen.
Die Folgen davon sind: Schmerzen und ein Gefühl von Schwere im Kopfe, fliegende Hitze, Nasenbluten, Schwindel, Taumel, Ohrenbrausen, stinkender Athem, teigiger Geschmack, veränderter mangelnder Appetit, Uebelkeit, saures

