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Beſellſchaft, und wird alſo die Hoffnung zu Gott in den Menſchen gleichſam geboren, daß alſo das eine aus dem andern entſpringet, dann ohne Glauben iſt es unmöglich Gott zu gefallen, Hebr. II. v. 8. Dann als der Herr Jeſus einsmals gefragt ward, welches das groͤßte und vornehmſte Gebot ſey, hat er dem Fragenden geantwortet: Du ſollt lieben Gott deinen Herrn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüth; das andere aber wäre die ſem gleich: Du ſollt lieben deinen Naͤchſten als dich ſelbſt. An dieſen zwey Geboten haͤnget das ganze Geſetz und alle Propheten, Matth. 22. v. 37 bis 49. Darum ſagt auch Paulus,(1 Tim. 1. v. 5.) die Haupt⸗ Summa der Gebote Gottes ſey Liebe aus reinem Herzen, und Jutem Gewiſſen, und ungefarbtem Glauben, dann in Ehriſto Jeſu gilt weder Beſchneidung noch Vorhaut etwas, ſondern der Glaube der durch die Liebe thaͤ­tig iſt, Gal. 5. v. 6. Und wann dieſe beyde feſt ſte­hen, fo bleibt Glaube, Hoffnung und Liebe, worun ter die Liebe das größte iſt, 1 Cor, 13. v. 13. 16. Frage.

Sind dann die zwey Stücken, nämlich die Hoff nung und Liebe, mit dem Glauben ſolchergeſtalt ver­bunden, daß man ohne dieſelben keine Hoffnung ʒu Gott und dem ewigen Leben haben kann?

Antwort.

Ja freylich iſt es der Glaube, aus welchem die wahre Liebe ihren Urſprung hat, und wodurch die Hoffnung geſtaͤrket wird, ja wie wir kurz hier von

uns(Hebr. 11, v. 6.) gefagt haben, eine ſo nothwen⸗/

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