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I sinnige betrüget, — als offenbare Sklaven eurer erbärm- ! lichen Begierden und Leidenschaften? i Fröhlich. Nun gut, wenn auch kürzlich sein Vater ' auf dem Markte genug von seiner Bekehrung predigte, so ! wird Henry doch nicht so ernsthaft sein, daß ich ihm nicht ; die Hand schütteln dürste; denn er war ein fideler Junge,
; als er uns verließ, wenn ich auch zugebe, daß wir zu- j weilen etwas zu weit gegangen sein mögen, j Traffik. Sie wissen wohl das alte Sprüchwort: „Sei t gutes Muths und weise." Wenn ihr aber mit euern Ka- ! meraden durch die Stadt schwärmtet und uns, während wir unsere Hausandacht hielten, an die Fenster und Thü- ren klopftet, so möchte daraus wohl euer Muth, nicht aber eure Weisheit zu erkennen sein. Doch Sie können hineingehen, wenn es Ihnen gefällig ist; er ist bei meinem Sohne.
(Fröhlich tritt ins Wohnzimmer ein.)
Fröhlich. Nun, wie geht's, mein lieber Henry? Es freut mich, dich wieder bei uns zu sehen; denn wir dachten schon daran, du seiest zu Grunde gegangen.
Henry. Grüß dich Gott, William; das wäre aber ein erschreckliches Untersinken gewesen, wenn ich zu Grunde gegangen wäre; denn du weißt, in welch elendem Zustande wir Beide uns befanden, ehe ich auf die See ging; wir taugten weder für diese noch die zukünftige Welt.
Fröhlich. Nun, ich habe kürzlich erfahren, du seiest sehr religiös geworden; was mich betrifft, so will ich lieber noch eine Weile warten, wiewohl ich bekennen muß, daß mich hie und da die Sorge anwandelt, der alte Sensenmann möchte ein Stündchen früher kommen, als ich wünsche.
Henry. Es ist in der That betrübt, dich so sprechen zu hören; es ist erschrecklich, wenn Leute sogar über den

