ihreAecker, Weinberge und Höfe schädigen. Ungefähr 12,000 Eidgenossen setzten bei Dießenhofen über den Rhein, und ergoßen sich über den Höhgau, um die empfangene Schmach an den Schwaben zu rächen. Die Ritterschaft im Höhgau ließ den Eidgenossen spott- weise entbieten: ,,sie wollten des andern Morgens zu ihnen auf ein Morgenessen kommen." Eine Flamme, welche bald darauf aus dem Höhgauer Dorfe Gailingen aufstieg, war das erste Zeichen von der Ankunft der Eidgenossen.

Was die Ritter des Höhgau's den Eidgenossen hatten sagen lassen, ging übrigens nicht in Erfüllung, sondern sie hielten für gerathener, auf ihren Burgen sich zu verschanzen, und ruhig zu warten, bis es an sie käme, das Schwert zu ziehen. Also zogen die Eidgenossen aus Ramsen, wo der Sammelplatz gewesen war; zün­deten zum Abschied noch an, und wendeten sich gegen Rielasingen unter Roseneck. Das verbrannten sie eben­falls und zogen nun vorbei an der Felsenfeste Hohentwiel, über Randeck Schaffhausen zu. Als sie durch Randeck kamen, so schrieen die aus der Burg ihnen zu und nannten sie Kuhmäuler. Das verdroß die Eidgenossen sehr, sie setzten daher mit Sturm an die Burg, nah­men sie ein und verbrannten sie. Von da wandten sie sich, statt gen Schaffhausen, ostwärts nach den Dör­fern und Schlössern Friedingen an der Aach und Steußlingen. Diese hatten zuvor begehrt, die Vor- fechter gegen die Eidgenossen seyn zu dürfen dafür wollten die Feinde jetzt lohnen, indem sie die Orte plünderten und in Brand steckten. Homburg ob