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zu verbreiten. Sein gesunder Verstand sagte ihm, daß man, um die für den Getreidebau nicht günstigen Ländereien besser zu benutzen, vor Allem den Viehstand heben und vermehren müsse. Hierin sah er auch ein Mittel, mehr baares Geld in das Land zu bringen, wenn man nämlich die Ochsen mästete und als Nahrung nach Paris, Nantes und anderen großen Städten verkaufte.
Von seinen Verbesserungsplänen ganz eingenommen, wurde er noch darin bestärkt durch seine Frau, die ihm an Klugheit und Arbeitsamkeit gleichkam. Hierzu gesellte sich der glühende Wunsch, seinen zwei Knaben und zwei Mädchen ein ehrbares Auskommen zu verschaffen, indem er sie zu Eigenthümern machen wollte. Mit diesen Gedanken beschäftigt, ging er oft vor Tagesanbruch aufs Feld, und die Abenddänunerung fand ihn noch bei der Arbeit. Zur Zeit der größten Hitze arbeitete er sogar bei Mondschein, indem er die Misthaufen vom Stall entfernte, damit ihm die Ochsen nicht von den Mücken zu Tod gepeinigt würden. Nach drei Jahren hatte er seinen Viehstand verdoppelt; er mästete acht schöne Ochsen, im Sommer mit Kraut, rm Winter mit Rüben und Heu. Im Frühjahr begann er eine zweite Mast mit acht anderen Ochsen, und verbrauchte dazu die kleineren Rüben, die er im Felde gelassen hatte, um sie im grünenden Zustand als Futter zu nehmen.
Gewöhnlich verschaffte er sich von jedem Ochsen einen Reingewinn von 30 Thalern; wozu noch der Erlös kam, den seine Frau für Butter, Käse, Eier und Ge-

