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10. Grrtladerr, Verderben und WLe- derherstellen der Geschütze.
u) Ein Geschützrohr zu entladen. Vorschläge, Spiegel und Patronen werden mit dem Schußzieher, andere Gegenstäde mit der Nothschraube herausgezogen.
Ist das Geschütz lange geladen gestanden, so wird die Kugel eingerostet seyn, sie wird also zuerst gelüftet, dann läßt man den Laffettenschweif erheben und schlägt mit einem Hebebaum auf das Bodenstück oder läßt das Mundstück stark aufstoßen.
Reichen diese Mittel nicht aus, so muß zuerst die Ladung durch in das Zündloch gegossenes Wasser angefeuchtet, und dann das Geschütz losgeschossen werden.
b) Verderben der Geschützrohre. Um Geschützrohre, die man im Stiche lassen muß, für den Feind unbrauchbar zu machen, hat man verschiedene Mittel. Bei ihrer Anwendung aber ist zu berücksichtigen , ob man die Geschütze für ganz verloren hält, oder ob man Hoffnung hat, sie dem Feinde wieder abzunehmen.
Im erstern Falle können die Geschützrohre auf folgende Art unbrauchbar gemacht werden:
i) Man treibt Steine oder große Kugeln mit Gewalt in die Seele des Rohrs und verkeilt letztere mit eisernen Keilen.
i) Man schlägt eilten Schellzapfen ab.

